Zentrale Notaufnahme
 Universitätsmedizin Leipzig

Medizinisch-technische Ausstattung

Infrastruktur

Plus Symbol In einer zentralen Notaufnahme wird darauf geachtet,  „gehfähige" Patienten (sog. „walking emergencies"), also Selbsteinweiser oder Hausarztpatienten, und vom Rettungs- und Notarztdienst zugewiesene „liegende" Patienten getrennt aufzunehmen. Entsprechend bauliche Maßnahmen optimieren dabei die Patientenbehandlung. Bei der Konzeptionierung der Zentralen Notfallaufnahme des Universitätsklinikums Leipzig wurde daher auf eine ausreichende Anzahl an Behandlungsplätzen geachtet, damit mehrere parallel eintreffende Patienten versorgt werden können. Während Selbsteinweiser nach einer initialen Einschätzung der Vitalgefährdung häufig noch im Wartebereich untergebracht Platz nehmen, werden liegend zugeführte Patienten regelhaft direkt an einem Behandlungsplatz mit Monitoringkontrolle aufgenommen. Hierzu stehen in der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikum Leipzig 6 Akutbehandlungskabinen und 8 Betten in einem Überwachungsbereich zur Verfügung. Alle Behandlungsplätze sind mit Sauerstoffanschlüssen, Überwachungsmonitoren, multifunktionelle Behandlungsliegen, Infusionsständern, Pflegearbeitswagen und EDV-Arbeitsplätzen nach dem modernsten Standard ausgestattet. Für jeden Bereich der Zentralen Notaufnahme stehen Notfallwagen zur Behandlung akuter Notfälle unmittelbar zur Verfügung. Für schwersterkrankte oder -verletzte Patienten sind 3 speziell ausgestattete Behandlungseinheiten („Schockräume") verfügbar, die auch intensivmedizinische Maßnahmen (z.B. Beatmung, Herzkreislauftherapie, invasive Kreislaufüberwachung) unmittelbar ermöglichen.

Bildgebende Diagnostik

In der Zentralen Notaufnahme stehen Sonographiegeräte zur nicht invasiven Diagnostik des Bauchraumes, des Brustkorbes und des Herzens zur Verfügung. Darüber hinaus benötigen viele Patienten der Zentralen Notaufnahme eine Computertomographie oder andere diagnostische Maßnahmen. Die in unmittelbarer Nähe zu den Schockräumen vorhandenen drei Computertomographen, als hochmoderne bildgebende Diagnostikeinheit der Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, sind nicht nur für Traumapatienten, sondern auch für andere vital gefährdete Patienten (z. B. Schlaganfall, Lungenembolie, Aortendissektion) von wesentlicher Bedeutung. Konventionelle Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs bzw. des Bauchraumes werden in der Zentralen Notaufnahme ebenfalls vorgenommen. Unser Pflegepersonal übernimmt den fachgerechten Transport zur Bildgebung und zurück.

Medizinisch-Technische Ausstattung

Neben der fachlichen Qualifikation aller Teammitglieder ist die medizin-technische Ausstattung der Zentralen Notaufnahme von besonderer Bedeutung. Alle für die Behandlung von akut Erkrankten/ verletzten bzw. andere Notfallpatienten notwendigen intensivmedizinischen Geräte stehen zur Verfügung.

 
Letzte Änderung: 22.04.2015, 16:08 Uhr
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